Manche sagen ja: „Blackberries sind fürs Business und iPhones sind privat und zum Spielen…“ Ich bekenne: Ich nutze ein iPhone. Es ist schon mein zweites (nächste Generation), und es hat meinen Umgang mit Mobiltelefonen komplett verändert. Wenn ich meine Smartphone-Vergangenheit Revue passieren lasse, habe ich so ziemlich alle Spielarten mitgemacht. Heute versuche ich mich von Blackberries fernzuhalten, von Windows Mobile auch. Aber um die Gründe dafür soll es hier nicht gehen.
Mein iPhone ist ein Arbeitsgerät. Und damit meine ich nicht, dass ich damit Geschäftskollegen, Kunden usw. anrufe oder von ihnen angerufen werde. Es geht weit darüber hinaus: Ich checke für den nächsten Flug ein. Ich rufe meine E-Mails ab. Mache neue Termine. Twittere eben noch den letzten Gedanken. Bleibe über Facebook mit meinen Kollegen im Kontakt, die wie ich auch immer überall sind – nur nicht am Arbeitsplatz. Mit dem iPhone lade ich noch ein paar Dokumente vom Firmen-Sharepoint-Server. Logge mich in die nächste Konferenz über Webex. Was mir noch fehlt, ist die Anbindung des iPhones an unser CRM-System und dass ich meine Arbeitszeiten darüber erfassen kann. Beides ist kein Problem für Mitarbeiter anderer Unternehmen, die iPhones im großen Stil an ihre Belegschaft verteilen.
Viele dieser Dinge konnte ich früher nur über mein Notebook, vieles könnte ich sicher auch mit einem Smartphone eines anderen Herstellers. Aber nirgends kann ich es so intuitiv und simpel tun wie mit dem iPhone. Es funktioniert einfach. Das war natürlich nicht immer so. Als das erste iPhone auf den Markt kam, hatte es ein neues Bedienkonzept, ein interessantes Betriebssystem und ganz viele Hausaufgaben. Einige Funktionen fehlten, und manches wirkte noch überarbeitungswürdig. Ein Vorteil des gesamten Konzeptes wurde aber schnell deutlich: das iPhone profitierte von Updates und einem ständig wachsenden Funktionsumfang – dank einer Vielzahl von Applikationen (Neudeutsch: Apps), die zur Verfügung stehen.
Apps, die sich jeder Nutzer individuell zusammenstellt, ausprobiert und problemlos wieder entfernt. Mittlerweile gibt es für fast jeden Verwendungszweck eine App. Zusammen mit dem Bedienkonzept machen sie das iPhone erst zu dem, was es ist. Und sie generieren Kundenbindung. Längst entwickeln Unternehmen individuelle Apps für ihre Kunden. Ob ich als Contact Center Manager auf die Kennzahlen des Tages zugreifen möchte, dem Außendienst CRM-Daten zur Verfügung stelle oder den Kundendienst näher an den Kunden bringe – das iPhone bildet die Grundlage.
Und welche Apps benutzen Sie? Auf welche App warten Sie schon sehnsüchtig?



3 Responses to “Nicht ohne mein iPhone!”
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[...] zufrieden. Ich erwarte aber von niemandem, dass er einen Blackberry nutzt. Ich gönne jedem sein iPhone, seinen Tablet PC, sein Android Smartphone oder was immer man nutzen möchte. Und wenn jemand gar [...]
[...] http://cirquent-blog.de/2010/01/08/nicht-ohne-mein-iphone/ [...]
[...] Thomas Stöcker in seinem Beitrag „Aber bitte mit iPhone“ endlich mal eine Lanze für das iPhone im „Businessbetrieb“ gebrochen hat, haben unsere [...]