Auf Twitter geht weiter die Post ab, daher ist dringend mal wieder ein Update nötig hier auf dem Cirquent Blog. Bilder sagen mehr als tausend Worte, deshalb fange ich damit mal an. Ein künstlerisches Highlight war kürzlich auf jeden Fall diese Darstellung der Twitter-Geschichte in einem Bild. (Dafür ist natürlich ein Blogeintrag notwendig, da Twitter ja nur 140 Zeichen und Links zulässt.)
. Schön ist auch dieses Twitterversum, das nach einem Monat garantiert schon wieder ganz anders aussieht. Beim Münchner Blogworkshop mit Oliver Gassner haben die Teilnehmer kürzlich übrigens dieses wundervolle Bild kreiert.
Fest steht: Twitter ist dieser Tage ein must have! Täglich eröffnen vermutlich dutzende Unternehmen einen Account auf Twitter, um den Dienst auszuprobieren. Und was treiben sie dann so auf dem Microbloggingdienst? Hier beschreibt Microsoft seine bisherigen Erfahrungen damit. Wenn man weiß, wie experimentell und vorläufig sich der ganze Umgang mit dieser Welt bisweilen anfühlt, hat der Kollege die Sache auf jeden Fall sehr gut verkauft
.
Weitere Praxisbeispiele aus der Unternehmenswelt gibt es bei der FAZ und in Kurzinterviews von der FTD. Auch etablierte Fachzeitschriften wie der is report befassen sich mit dem Thema. Die Frage, ob ein Engagement in den sogenannten Social Media nun für Sales konkret etwas bringt oder nicht, wird hier diskutiert.
Journalisten stehen ja in Bezug auf das Internet beziehungsweise die sogenannten Social Media vor ähnlichen Herausforderungen wie die Unternehmen – einige nehmen diese mutig an, etwa Björn Sievers auf PRlen. Dass er sich über den jüngsten Mediacoffee in München per Twitterfeed informiert hat, macht ihn mir sympathisch – auch wenn es zu meinem Job hier bei Cirquent nun mal auch gehört, Pressemitteilungen zu versenden. Andere Medien liefern allerdings sehr grenzwertige und nicht einmal lustige Statements ab zum Geschehen im Netz. Handelt es sich vielleicht um Neid? Besonders dieser Artikel bekam viel Gegenwind von den Twitterern, dabei sagt er eigentlich eher etwas aus über die momentanen Befindlichkeiten der Presse. Nun ja, dafür erkennt Time das Potenzial von Twitter an. Und das gleicht einem Adelsschlag.
Übrigens hat sich auch das Business-Netzwerk Xing inzwischen vernetzt mit Twitter, ebenso wie Facebook. Und für alle, die bei Twitter noch nicht ausgelernt haben: Liebevoll detaillierte Nachhilfe gibt’s es unter anderem hier.
Mamma Mia, demnächst gehe ich für zwei Wochen in den Urlaub. Wie soll das nur gehen ohne Twitter und Co.? Vielleicht mit Hilfe dieser weisen Lektüre.




29. Juni 2009 at 14:36
also irgendwie erinnert mich dieses ”twitter“ sehr stark an den second life hype von vor zwei jahren! ist ja mittlerweile fast sektisch. die die twittern behaupten, dass die nicht-zwitscherer mal ganz schwer aufpassen sollen, so von wegen „trend verpassen“ oder „web-analphabeten“ und so. die twitter-verweigerer, oder besser nicht-wissenden meinen ganz laps: das brauch ich nicht!
da gab es neulich einen sehr schönen artikel in der süddeutschen: http://www.sueddeutsche.de/leben/608/470159/text/15/
mal abgesehen von der qualität der inhalte – wie barbara schon ganz richtig bemerkte – wo soll ich mich denn noch überall vernetzten???? facebook, xing, lokalisten, eigenes blog, diverse internetplattformen, twitter, bodoo (ganz neu!)…
wir hecheln von einer community-plattform zur nächsten und finde die neue besser als die alte. die alte stinkt und wir leben ja im jetzt und hier. die informationsbrocken werden immer kürzer. die intervale auch. wächst mein gehirn da eigentlich mit oder muss ich da updaten? und, oh gott: hoffentlich verliere ich nie mein passwort!!! was macht die community dann ohne mich?
NICHTS! DENN SIE VERGISST!
29. Juni 2009 at 13:15
Eine Anmerkung zur Twitter-Schelte von Zeit und FAZ: Twitter ist ein Kommunikationsmedium, das wie jedes Kommunikationsmittel professionell verwendet werden kann oder eben nicht. Anders formuliert: Es gibt auch Pressemitteilungen mit Null-Meldungen und Websites ohne Informationsgehalt. Daran ist dann aber weder das Medium Pressemitteilung noch das Medium Website schuld. Die grundsätzliche Frage ist also nicht, welches „Verkehrsmittel“ gut oder schlecht ist, sondern was (welche Botschaft) ich wohin (an welche Zielgruppen) transportieren will!
26. Juni 2009 at 13:52
@Julia, jo, große Trauer auch auf Twitter: http://twitter.com/#search?q=%23michaeljackson
26. Juni 2009 at 13:27
Ich finde es auch faszinierend wie Twitter die Nachrichtenwelt verändert. Ich kam gestern noch spät abends aus Hamburg zurück und hätte nicht noch mal extra den Fernseher oder PC eingeschaltet, aber in Twitter guckt man hat doch noch mal kurz. Und was muss ich erfahren? Michael Jackson ist tot. Zu lesen auf Twitter. Viel früher als auf irgendeiner Nachrichtenseite.
26. Juni 2009 at 09:04
Hi Oliver, ist also kein Geheimnisverrat?
viele Grüße, Meike
26. Juni 2009 at 08:14
Hi,
die Mindmap war an sich nur für die Teilnehmer, aber lass ruhig
Oliver